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Pfingstwochenende (9.-10.5.) wurde die 7. STI Euro Open in P-burg abgehalten. Was Jürgen und Herbert und ihre vielen Helfer in dieser Woche vor dem Match geleistet und an Stages aufgebaut haben, ist wirklich lobenswert. 18 Stages und ca. 361 Schuss und Overall 380 Starter sind die Daten für eines der grössten und schönsten Matches in diesem Jahr. Es waren die Weltmeister in der Open und Produktionklasse da. David und Pauletta Skinner von STI International kamen extra für dieses Match aus den USA.
Der Standardeuropameister hat leider gekniffen, aber dafür kam der Vize zum Match. (Da sind seit der EM noch Rechnungen offen) :)) Also von den Schützen her war alles vertreten was Rang und Namen hatte.
Samstag Morgen um 8:00 Uhr ging es auf der Stage drei los. In meiner Squad waren das ganze STI European Team, Chris, Eddy und paar junge wilde Standardschützen aus der Tschechei dabei. Die Stages waren alle sehr abwechslungsreich und mit technischen Raffinessen aufgebaut. Es gab Doppel-Mover, Mover (auf Stage 17. gleich zwei davon) Turner, Schwinger, Drop Targets als No-shoot, und Stahl ohne Ende. Kurz gesagt, es wurde vom Schützen alles an Schiessfähigkeiten abverlangt.
Stage drei ist ein Short Course, drei Stahl und drei Schwinger. Ich habe mir gleich vier von meinen sieben Deltas auf dieser einen Übung gegönnt.
Die 4.Stage war Medium Course mit 16 Schuss und solchen Drop Targets. Beim Start musste man eine Hantel halten und beim loslassen lösten sich drei Drop Targets aus die vor Scheiben standen. Da war Speed und ein sauberes Ziehen angesagt, ansonsten wurden die Scheiben wieder von No-shoot verdeckt.
Stage 7 war ein Parcour mit 32 Schuss. Da gab es so viele Lösungswege - die drei Minuten für den Walkthrough waren sehr kurz! Man konnte bestimmte Scheiben von hinten beschiessen und sich somit ein paar Meter an Laufstrecke sparen.
Die meisten Stages waren so aufgebaut, das es immer wieder mehrere Möglichkeiten gab sie zu bestreiten. Einfach nur gut.
In unserer Squad war die Stimmung immer gut. Wir besprachen die Übungen trotz sprachlichen Barrieren zusammen und loteten für den Einzelnen den besten Weg aus. Schiessen muss es doch letztendlich jeder selber und da kann immer noch einiges schief gehen.
Am Sonntag Morgen schoss ich die ersten drei Übungen sehr verhalten (Stage 13,14 & 15) aber mit guten Treffern. Petr, einer von den jungen Wilden hat einen sehr aggressiven Schiessstil. Er hat zum Teil Zeiten in die Wertung gebrannt....... einfach sagenhaft. Leider war er manchmal ein bisschen zu schnell und schoss deshalb das eine und andere Miss. Dieses brachte ihn aber immerhin noch mit 98% auf den 2. Platz in der Standardwertung. Roger Zobrist aus der Schweiz wurde mit 96% Dritter.
In der Open Klasse hat sich Eric mit souverän Manier vor Saul Kirsch den Sieg geholt.
Obwohl ich ihn auf der Stage 12 so richtig hab abkacken sehen. Zwei Miss und zwei Waffenstörungen, ich denke das ist schon eine Ewigkeit her das dem Weltmeister so etwas passiert ist. Trotzdem hat er immer noch eine Topzeit von 21 Sekunden gehabt. Julien Boilt (Standard-Vize-Europameister) übertrat die Faultline in dieser Stage und beschoss dann die Ziele. Das war teuer. Ich fragte Herbert wer sich eine solche Stage und wie überhaupt ausdenken kann. Er meinte mit einem breiten Grinsen im Gesicht nur: “Ich habe das Glücksrad im Fernsehen gesehen und dachte mir das könnte lustig werden". Das war es!!
Ich blieb den ganzen Wettkampf von Störungen und Misses sowie No-shoots verschont.
Von Möglichen 1765 Punkten gab ich nur 86 Punkte ab. Mit diesem soliden Schiessergebnis schaffte ich es mir den Sieg in der Standardklasse zu sichern.
Zum Schluss kann ich nur sagen, das war ein super Wettkampf!!!!
Ein grosses Dankeschön an alle Helfer und RO`s, und an die grosszügigen Sponsoren.
Bis bald,
Gregory
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