STI -CZN-DM -Schw.M

STI  2007

Ich werde mich kurz fassen in meinem Bericht über das Match.
Warum? Es war für mich der Auftakt einer wahren Odyssee.
Der Wettkampf war vom Design und Organisation allererste Sahne. Ich möchte behaupten,
einer der besten Matches in diesem Jahr. Die Stages und Schützen waren von hohem Niveau.
Es war so ziemlich alles da, was Rang und Namen hatte. Fast eine kleine EM.
Was war Masse. Mir lief der Wettkampf so ziemlich rund bis zur letzten Stage. Ein 31 Schuss Parcours, nicht so schwierig aber so richtig geil zum abladen.
Start kniend, Hände an der Barrikade. Nach dem Beep 3 Stahlplates und dann………….
Steuerkulisse am Lauf gerissen.

Nach über 100 000 Schuss in fast 3 Jahren kann so etwas passieren. Sollte nicht, aber kann. Shit happens.

155 Punkte Minus, hat mir noch den 8. Platz beschert.

CZ National 2007

Tscharlie hat mir prompt einen Ersatz Lauf eingepasst.
In dieser Woche zwischen den Matches ist mir noch der Ausstosser gebrochen.
Und zu guter letzt hat mein Abzug zum spinnen angefangen. Das heißt, dass er nicht mehr gehalten hat.
Ich dachte mir mit einer neuen Blattfeder ist das Problem aus der Welt geschafft.
Pusteblume.
Ich fuhr mit einem 1700 Gramm Abzug in die Tschechei.
Dieses habe ich dann auch sofort bemerkt, als ich an fast jeder NS eine Runde
10.15mm grosse Markierung gestanzt habe.
Ich habe irgendwann aufgehört die Miss und NS zu zählen und versuchte nur zu überleben.

Das Match in Tabor ist so ziemlich immer das gleiche. Es werden  die Aufbauten von der EM auf der gleichen Stage benützt. Vielleicht ein paar Scheiben umgestellt, aber im Großen und Ganzen the same procidure as last year. Schade eigentlich.

Am Ende war für mich und meinem Fiasko ein 10. Platz noch drin.

 

French National

Musste ich leider absagen weil ich keine Waffe zur Verfügung hatte mit der ich Wettkampfbereit gewesen wäre.

Dank Tscharlie seinem Einsatz  habe ich nun wieder ein Eisen mit dem ich oben mitspielen kann.

DM 2007

Vorweg gleich zum Resultat. International 3. In der Deutschen Wertung wurde ich 2. mit 97%  hinter Oliver.

Was war?

Ich muss sagen das es die erste Deutsche war die flüssiger zu schießen war. Es hatte nicht mehr diesen Fenstercharakter. Es fing bei mir auch solide an, ich muss mir aber eingestehen, dass mein Vertrauen zum Eisen noch nicht ganz da war. Mir fehlte der nötige Drive.
So erlaubte ich mir nicht ganz an die Grenze meiner zu schießenden Geschwindigkeit zu gehen, welches sich sofort rächte in dem ich mit den Matchpunkten im Rückstand lag.
Ich konnte zwar noch Boden gutmachen, aber es sollte nicht reichen wenn die Kollegen keinen Fehler machen. Und wie es halt so gehen kann, wer seine Grenzen dann sucht um Punkte gut zu machen, soll aufpassen das man sich nicht zuviel traut und man sich noch ein Miss gönnt.

War ein tolles Match, mir hat es Spaß gemacht.

Ich möchte auch noch sagen, dass die Deutschen Stagedesinger so langsam auf dem Weg sind tolle, interessante Stages aufzubauen. Nur Mut.

Danke für Euer aller Einsatz!

Schweizer Meisterschaft 2007

Die Falkensteiner waren die diesjährigen Ausrichter der SM.
Es war meiner Ansicht nach eine der besten SM seit ich schiesse. Die 11 Stages waren alle auf hohem Niveau. Es boten sich fast überall verschiedene Lösungswege an die Übungen zu schießen.
Aus den Gesprächen mit René Bogart und Cornelius Schweizer heraus war zu entnehmen, das in den Stage- und Standaufbau sehr viel Arbeit steckte.
Mit dem Umbau des Standes wurde schon im September 2006 begonnen. Es wurden Erdwälle verschoben und Wände aus Eisenbahnschwellen eingebaut.
Die Stages hatten von Schwinger über Mover und Beartraps natürlich auch viel Stahlplates verbaut. So das von den Schützen Speed und Präzision gefordert wurde.

Das Tolle ist das der Stand, wo die SM ausgeführt wurde, im Privatbesitz der Falkensteiner ist und sie die meisten Stageaufbauten fest verbaut stehen lassen können. Das Wetter war uns wohl gesonnen nicht zu heiß und kein Regen, also beste Voraussetzungen für ein tolles Match.
Die Squads waren nicht zu groß und wir kamen zügig durch den gut organisierten Wettkampf.
Die RO ´s unter der Leitung von Marvan machten einen tollen Job und trugen somit zu einem entspannten Match bei. Ach ja, für mich war es die erste SM seit meinem Wechsel von den Schweizern zurück ins deutsche Team.

Es war schön für mich zu beobachten wie die ehemaligen Teamkollegen um den Titel kämpften und ich mich entspannt zurücklegen konnte, mein „Ding“ durchziehen, und durch manchen vorgelegten run eine Mischung aus Erstaunen und Verzweiflung in einige Gesichter zaubern konnte.

Peter Heller wurde mit seiner Sphinx 3000 und Minor Schweizer Meister in der Standardklasse. Was ich für eine sehr tolle Leistung halte. (Der kann`s halt immer noch) Zweiter wurde knapp hinter Peter, Roger Zobrist.

Ich möchte erwähnen das in den Divisionen Open, Standard, Produktion und Revolver, ein Deutscher gewonnen hat.

Ich möchte mich noch bei allen Helfern die zum Erfolg dieser SM beigetragen haben bedanken. Ganz besonders Otti für seinen schmackhaften Beitrag aus der Küche.

Macht es gut, bis zum nächsten Mal.

Gruß Gregory

 

BuiltWithNOF

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